Korts

Doppelbesteuerungs- und Auskunftsabkommen mit Isle of Man geschlossen

Deutschland hat ein Doppelbesteuerungsabkommen mit der *britischen* Kanalinsel Isle of Man geschlossen. Das Abkommen beinhaltet auch Vorschriften über der Auskunftsaustausch in Steuersachen. Nach Ansicht der Bundesregierung ist Isle of Man mit dem Abschluss dieses Abkommens seinen Verpflichtungen im Hinblick auf die Bekämpfung von Steuerbetrug und sonstigen Finanzverbrechen in begrüßenswerter Weise nachgekommen.

BGH zur Haftung von Bank bei Fondsvermittlung

Der Bundesgerichtshof (BGH) hat in einem Beschluß vom 20.01.2009 festgestellt, dass ein Bankberater den Kunden bei jeder Art von Fondskäufen (Aktienfonds, Medienfonds etc.) darüber aufklären muss, falls der Bank Rückvergütungen aus dem Geschäft zufließen. Die Aufklärungspflicht ist unabhängig von der Höhe der Rückvergütung. Von dem Hintergrund dieses positiven Urteils zu Gunsten von Bankkunden sollten sich […]

Steuerfahndung bei Max von und zu Liechtenstein?

Nach einem Bericht der Financial Times Deutschland, soll Max von und zu Liechtenstein in den Verdacht geraten sein, eine Steuerhinterziehung begangen zu haben. Max von und zu Liechtenstein wohnt seit mehreren Jahren in Deutschland. Aufgrund von Daten, welche sich auf der vom Finanzministerium gekauften *LTG-CD* befinden, soll Max von und zu Liechtenstein in den Verdacht […]

USA verklagen UBS auf Herausgabe von 52.000 Kundennamen

Die US-amerikanischen Finanzbehörden holen zum nächsten Schlag gegen schweizer Banken aus. Sie haben die Bank UBS auf die Herausgabe der Namen von 52.000 US-Kunden verklagt. Die Klage ist am 18.02.2009 beim Florida Southern District Court (SEC vs. UBS AG, 1:09-cv-00316) eingegangen.

SCHWEIZER BANKGEHEIMNIS GEKIPPT ! ! !

Die schweizer Bankaufsicht wird im Rahmen eines *Deals* zwischen den US-amerikanischen Finanzbehörden und der Bank UBS ca. 300 Namen von US-Bürgern an die amerikanischen Steuerbehörden weitergeben. Ferner wird die UBS ca. 650 Mio Euro an die USA zahlen. Die Grundlagen des Deals sind in einem 43 Seiten umfassenden, von einem US-Gericht gebilligten, *Deferred Prosecution Agreement* […]

Interview mit RA Korts zu Erb- und Steuerrecht bei Auslandsgeschäften

Herr RA Korts hat für die Existenzgründerinitiative des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWi) ein Interview bezüglich der Risiken von Erb- und Steuerrecht bei Auslandsgeschäften gegeben. Das Interview ist auf der Existenzgründer-Internetseite veröffentlicht:Hier Interview nachlesen

Aktuell: Deutsches Bilanzrecht wird nur leicht abgeändert

Das Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG), welches die zum Teil seit über 100 Jahren geltenden deutschen Bilanzierungsvorschriften im Handelsgesetzbuch (HGB) modernisieren sollte, wird nur in *abgespeckter* Form verabschiedet werden.

Bankeninstitute zur Bilanzierung nach IFRS für kleine und mittelgroße Unternehmen

Der DSRC und die Universität Regensburg haben eine Studie/Umfage unter Bankinstituten durchgeführt, um festzustellen, ob Banken bei Prüfung der Kreditwürdigkeit eines Unternehmens die Vorlage eines Jahresabschlusses nach deutschem HGB (Handelsgesetzbuch) oder nach IFRS (International Financial Reporting Standards) bevorzugen.