Korts

Immobilienfonds

Immobilienfonds gibt es als Offene und Geschlossene Immobilienfonds. Das wesentliche Unterscheidungskriterium besteht darin, dass bei Offenen Immobilienfonds unbegrenzt Zertifikate ausgegeben werden können, während bei den Geschlossenen Immobilienfonds bei deren Auflage die Anzahl sowohl der zugelassenen Investoren als auch der aufgenommenen Objekte von vornherein feststeht und nicht variabel ist.

Kapitalanleger-Musterverfahrensgesetz (KapMuG)

Durch die Einführung eines Musterverfahrens für Schadensersatzklagen von Kapitalanlegern mit dem Kapitalanleger-Musterverfahrensgesetz (KapMuG) sollen kollektive Haftungsklagen wegen falscher Kapitalmarktinformationen eine Verbesserung der prozessualen Möglichkeiten erfahren.

Gesetzes zur Unternehmensintegrität und Modernisierung des Anfechtungsrechts (UMAG)

Mit dem Entwurf des Gesetzes zur Unternehmensintegrität und Modernisierung des Anfechtungsrechts (UMAG) will die Bundesregierung einen weiteren Schritt zur Umsetzung der aktienrechtlichen Änderungsvorschläge der Regierungskommission Corporate Governance machen. Den Schwerpunkt bilden das aktienrechtlichen Anfechtungs- und Haftungsrecht in der Hauptversammlung sowie das Recht der Aktionäre zur Durchsetzung von Haftungsansprüchen der Gesellschaft gegen andere Organe der Gesellschaft […]

Anlegerschutzverbesserungsgesetz (AnSVG)

Das Gesetz, welches im Wesentlichen am 30.10.2004 in Kraft getreten ist, verbessert den Anlegerschutz im Bereich der Kapitalmarktinformationen und des Schutzes vor unzulässigen Marktpraktiken. Durch die Umsetzung der EU-Richtlinie werden das Insiderrecht, das Recht der Ad-hoc-Publizität und die Regelungen zu Marktmanipulationen modernisiert und auf europäischer Ebene vereinheitlicht.

Bilanzrechtsreformgesetz (BilReG)

Am 10.12.2004 ist das Bilanzrechtsreformgesetz in Kraft getreten, dessen zentrale Punkte die Fortentwicklung und Internationalisierung des Bilanzrechts und die Stärkung der Rolle des Abschlussprüfers darstellen. Das Gesetz sieht vor, dass sowohl Einzelabschlüsse als auch Konzernabschlüsse von Nichtkapitalmarktunternehmen nach IAS/IFRS gefertigt werden können.

Bilanzkontrollgesetz (BilKoG)

Der Bundestag hat am 15.12.2004 das Bilanzkontrollgesetz beschlossen, wonach ab Juli 2005 eine durch das Bundesjustizministerium im Einvernehmen mit dem Bundesfinanzministerium anzuerkennende Prüfstelle unabhängig vom Abschlussprüfer die Bilanzen von börsennotierten Gesellschaften prüfen wird.

Cash Pooling

Cash-Pooling ist eine Form der Steuerung von Geldströmen in Konzernen. Die dabei auftretenden Haftungsprobleme können schon in sehr kleinen Firmeneinheiten, die nicht einmal das Wort Cash Pooling kennen, erhebliche Haftungsprobleme für Gesellschafter und Geschäftsführer mit sich bringen.

Immobilien AG

Die Immobilien AG ist eine Aktiengesellschaft, deren hauptsächlicher Geschäftszweck darin besteht, Immobilien zu entwickeln und/oder zu verwalten einschließlich aller dazu gehörenden Dienstleistungen. Sie ist nicht zu verwechseln mit einem Immobilienfonds (offen oder geschlossen), da sie anderen rechtlichen und steuerrechtlichen Vorschriften unterliegt.

REIT

Vor kurzem wurde das Bundesministerium der Finanzen bekannt gegeben, dass über die Zulassung von Immobilien-Trusts, sog. REITs (Real Estate Investment Trust) nachgedacht wird. Diese Form der Anlage ist in den USA schon seit Jahren etabliert und zeichnet sich dort durch ihre gesellschaftsrechtliche Flexibilität und steuerrechtliche Transparenz aus.

Master – KAG

Ende letzten Jahres hat die Bundesanstalt für Dienstleistungsaufsicht (BaFin) die Zulassung für die erste deutsche erste deutsche Master – Kapitalanlagegesellschaft (Master – KAG) erteilt, die am 12.01.2005 gestartet ist. Eine Master – KAG übernimmt für die Hedge-Fonds-Manager sämtliche Aufgaben organisatorischer, rechtlicher und administrativer Art, dazu zählen neben der Buchhaltung und der Verwaltung auch die Risikokontrolle.