Korts

Pensionszusage II – BFH zur angemessenen Verzinsung und Gesamtgehalt des Geschäftsführers (BFH, I R 4/23)

Die steuerliche Behandlung von Pensionszusagen an Gesellschafter-Arbeitnehmer bleibt ein Dauerbrenner. Mit seiner aktuellen Entscheidung(en) zu überdurchschnittlich verzinsten, (teilweise) durch Entgeltumwandlung finanzierten Direktzusagen präzisiert der Bundesfinanzhof (I R 4/23) die Maßstäbe für die Annahme einer verdeckten Gewinnausschüttung (vGA) – und verschiebt zugleich den Fokus der Prüfung.

Fallstricke bei Pensionszusage und Entgeltumwandlung für Geschäftsführer (BFH, I R 50/22)

Einordnung der neuen Entscheidung des Bundesfinanzhof (I R 50/22) zur Entgeltumwandlung bei Pensionszusagen an Gesellschafter-Geschäftsführer Die Entscheidung konkretisiert die steuerliche Anerkennung von Pensionszusagen an Gesellschafter-Geschäftsführer, wenn diese vollständig durch Entgeltumwandlung finanziert werden. Im Kern geht es um die Frage, unter welchen Voraussetzungen eine verdeckte Gewinnausschüttung (vGA) trotz fehlender „Erdienbarkeit“, fehlender Probezeit oder unmittelbarer Zusage nach […]

Haftungsgefahren des GmbH-Geschäftsführers bei drohender Insolvenz

Wenn die GmbH in wirtschaftliche Schieflage gerät, verschärft sich die persönliche Verantwortung des Geschäftsführers dramatisch. Zwischen Insolvenzantragspflicht, Zahlungsverbote, steuerlichen Abführungspflichten und strafrechtlichen Risiken entsteht ein haftungsrechtliches Minenfeld. Wer jetzt falsch priorisiert oder zu spät handelt, riskiert erhebliche persönliche Inanspruchnahme – zivilrechtlich, steuerrechtlich und strafrechtlich.

EINLADUNG zum Vortrag „Vermeidung und Management steuerstrafrechtlicher Risiken“ am 05.03.2026 in Köln

Lust auf ein persönliches Kennenlernen? Gratis aber nicht nur umsonst – Sie lernen. Einladung am 05.03.2026 zu einem Kölner Seminar ! [EINLADUNG und VORTRAGSINHALT als PDF] Anmeldung erfolgt per E-Mail an : mail@strunkstb.de Sehr geehrte Damen und Herren, wir sehen einen Trend der vermehrten Steuerdurchsetzung im Wege der Eröffnung eines Steuerstrafverfahrens. Die Schwelle zur Einleitung […]

„Kenntnis“ der Behörde und „Täuschung“ bei § 370 AO -BGH-Beschluss vom 26.06.2025 – 1 StR 426/24-

Der Beschluss des 1. Strafsenats vom 26.06.2025 (1 StR 426/24) bestätigt und präzisiert die ständige Rechtsprechung, wonach die Steuerhinterziehung nach § 370 Abs. 1 Nr. 1 AO weder eine „gelungene Täuschung“ noch einen Irrtum bzw. eine Unkenntnis der Finanzbehörde voraussetzt. Vor diesem Hintergrund werden nachfolgend die bisher herausgearbeiteten Konstellationen („Versionen“) der Steuerhinterziehung nach § 370 AO dahin geordnet, in welchen Varianten und in welchem Umfang (i) der Kenntnisstand der Behörde sowie (ii) der Täuschungsbegriff tatbestandlich oder im Rahmen der Erfolgszurechnung eine Rolle spielen

Strafbarkeit im Zusammenhang mit kommunalen Steuern — Kleinvieh und andere Kostbarkeiten!

Kommunale Steuern werden in der Praxis häufig „mit erledigt“, weil der Fokus zunächst auf Einkommen-, Körperschaft- und Umsatzsteuer liegt. Gerade bei Gewerbesteuer und bei kommunalen Satzungssteuern (z.B. Vergnügungs-, Zweitwohnungs- oder Übernachtungssteuern) können jedoch neben Nachforderungen und Säumniszuschlägen auch Ermittlungsverfahren entstehen. Wir beraten präventiv und verteidigen in Steuer- und Abgabenstrafverfahren auch dann, wenn die betroffene Abgabe auf kommunalem Satzungsrecht beruht. Dabei verbinden wir steuerrechtliche Substanz mit strafprozessualer Erfahrung und berücksichtigen die Besonderheiten des Kommunalabgabenrechts der Länder.

Rechtsformwahl für die Mehrpersonengesellschaft—mal nicht nach steuerrechtlichen Kritierien

Konflikt- und Governance-Perspektive: Vergleich von AG, GmbH, GmbH & Co. KG und OHG Dr. Sebastian Korts Rechtsanwalt, Fachanwalt für Steuerrecht, Fachanwalt für Handels und Gesellschaftsrecht Steuerstrafverteidiger, MBA, M.I.Tax www.steuerrecht.com [Hier als PDF] Hinweise zur Nutzung dieses Manuskripts Dieses Dokument ist als praxisorientierter Leitfaden zur Rechtsformwahl aus gesellschaftsrechtlicher Streit- und Governance-Sicht konzipiert. Steuerliche Aspekte werden bewusst nur […]

Vortrag am 05.03.2026: „Vermeidung und Management steuerstrafrechtlicher Risiken“

Einladung zur Veranstaltung am 05.03.2026 ab 17.00 Uhr im Lindner Hotel Cologne City Plaza, Magnusstraße 20, 50667 Köln Sehr geehrte Damen und Herren, wir sehen einen Trend der vermehrten Steuerdurchsetzung im Wege der Eröffnung eines Steuerstrafverfahrens. Die Schwelle zur Einleitung eines solchen Verfahrens ist gering, ihre Anzahl nimmt zu. Nicht selten betrifft dies Steuerpflichtige, bei […]

Deutscher Text oder englischer Text — was gilt den nun?

www.steuerrecht.com Dr. Sebastian Korts, Rechtsanwalt, Fachanwalt für Steuerrecht, Fachanwalt für Handels- & Gesellschaftsrecht, Steuerstrafverteidiger, Master of Business Administration, Master of International Taxation Der Gesellschaftsvertrag einer deutschen Gesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH) unterliegt zwingend dem deutschen Form- und Gesellschaftsrecht. Nach § 2 Abs. 1 GmbHG bedarf der Gesellschaftsvertrag der notariellen Beurkundung. Diese notarielle Beurkundung erfolgt nach […]