Die geplante Reform der strafbefreienden Selbstanzeige im Steuerstrafrecht
Die diskutierten Pläne von Lars Klingbeil zur Reform des Steuerstrafrechts betreffen könnten eine der empfindlichsten Stellschrauben im Verhältnis zwischen Steuerpflichtigem, Berater, Finanzverwaltung und Strafverfolgung: die strafbefreiende Selbstanzeige nach § 371 AO.
NEU: „Anweisungen für das Straf- und Bußgeldverfahren (Steuer)“
Die neuen AStBV (St) 2026 beruht auf den gleich lautenden Erlassen vom 23. Oktober 2025 und ist mit Wirkung zum 1. Januar 2026 an die Stelle der AStBV (St) 2025 getreten. Die maßgebliche Vorgängerversion ist die AStBV (St) 2025 vom 7. Februar 2025, die mit Wirkung zum 1. April 2025 die Fassung 2023/2024 abgelöst hatte. Einige Änderungen herausgepickt:
Referentenentwurf zur Außenprüfungsordnung vom 23.03.2026
Es liegt der vom BMF veröffentlichten Referentenentwurf zur Außenprüfungsordnung vom 23.03.2026, der in Fachbeiträgen am 25./26.03.2026 aufgegriffen worden ist, vor. Diese ApO soll die bisherige BpO 2000 ersetzen.
Der Inhalt der neuen ApO ist im Kern eine vollständige Neuordnung des bisherigen Prüfungsrechts auf Verwaltungsebene.
Keine steuerliche Berücksichtigung „wertloser“ russischer Kapitalanlagen, FG Sachsen (2 K 602/25; BFH-Az.: VIII R 5/26)
Das Sächsische Finanzgericht hatte über die steuerliche Behandlung von Verlusten aus russischen Kapitalanlagen im Kontext der EU-Sanktionen zu entscheiden. Die Kläger hielten russische Staatsanleihen sowie Hinterlegungsscheine (ADR/GDR) auf russische Aktien.
Taxifahrer verliert über 100.000 € Bargeld – Verwaltungsgerichte bestätigen Einziehung mangels plausibler Herkunft (VG Mainz, 1 K 92/25)
Mit Urteil vom 4. Dezember 2025 hat das Verwaltungsgericht Mainz die Einziehung von Bargeld in Höhe von 104.836,73 € bestätigt; der Beschluss des Oberverwaltungsgerichts Rheinland-Pfalz vom 17. März 2026 hat diese Entscheidung rechtskräftig werden lassen.
Manipulierbare Kasse und fehlende Mitwirkung – Schätzung im Buffet-Restaurant (FG Köln, 14 K 979/21)
Das Finanzgericht Köln hatte über die Rechtmäßigkeit von Hinzuschätzungen nach einer Außenprüfung bei einem Buffet-Restaurant („All-you-can-eat“-Konzept) zu entscheiden.
BMF: Gemeinschaften ohne Rechtsfähigkeit als Unternehmer—UStG überlagert MoPEG
Mit Inkrafttreten des Gesetzes zur Modernisierung des Personengesellschaftsrechts (MoPeG) zum 1. Januar 2024 hat sich die zivilrechtliche Behandlung von Personengesellschaften grundlegend verändert.
Das doppelte Steuer-Lottchen oder Woran erkennt man den professionellen Berater?
Eine amüsante Betrachtung des doppelten “ S “ in den Wörtern des Steuerrechts – Betriebsstätte, Vergnügungssteuer, Umwandlungssteuer, aber Einkommensteuer und Körperschaftsteuer; richtige Rechtschreibung, Volkes Stimme oder Autokorrektur?
NEU: „Anweisungen für das Straf- und Bußgeldverfahren (Steuer)“
Die AStBV (St) 2026 beruht auf den gleich lautenden Erlassen vom 23. Oktober 2025 und ist mit Wirkung zum 1. Januar 2026 an die Stelle der AStBV (St) 2025 getreten. Die maßgebliche Vorgängerversion ist die AStBV (St) 2025 vom 7. Februar 2025, die mit Wirkung zum 1. April 2025 die Fassung 2023/2024 abgelöst hatte. Einige Änderungen herausgepickt:
Private Equity: BGH stärkt Call-Optionen in Managementbeteiligungen (II ZR 71/24)
Managementbeteiligungsprogramme sind ein zentrales Instrument im Private-Equity-Kontext. Umso größer war die Unsicherheit in der Praxis, ob klassische „Leaver“-Mechanismen – insbesondere Call-Optionen zugunsten der Investoren – einer AGB- und Sittenwidrigkeitskontrolle standhalten. Der Bundesgerichtshof hat hierzu nun zu diesen „freien Hinauskündigungsklauseln“ eine richtungsweisende Klarstellung getroffen.